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Weinirrtum – Bier auf Wein, das lass sein

04.02.2010 Wein Keine Kommentare

Dieses Märchen hält sich seit Generationen in den Köpfen der Menschen. Entscheidend ist aber nicht die Reihenfolge, sondern die Menge. Möglicherweise stammt dieser Spruch aus einer Zeit, als das Bier das Getränk der ärmeren Leute war. Sie konnten sich den teuren Wein nicht leisten. Diejenigen, die das leisten konnten, wollten sich den Geschmack durch das „Armeleutegetränk“ nicht verderben. Egal welche Reihenfolge man wählt, beides kann Kopfschmerzen verursachen.

Die Reihenfolge entscheidet auch nicht, wie groß der Kater am nächsten Morgen ist. Auf die Menge kommt es an, denn Alkohol ist Alkohol. Interessant ist aber, dass mehr Alkohol trinkt, wenn man die Art des alkoholischen Getränks wechselt. Wenn man mit einem Getränk startet, bleibt man normaler weise auch dabei. Mit jedem Schluck den man trinkt, nimmt aber das Verlangen ab. Man fängt an, langsamer zu trinken, bis man ganz aufhört. Selbst dann, wenn es das ist, was man am liebsten trinkt. … weiterlesen

Welcher Wein zu welchem Essen?

11.07.2009 Essen Keine Kommentare

Wein und KäseHäufig tun sich gerade Wein Neulinge mit der Auswahl eines passenden Weins anfangs sehr schwer. Häufig kommen dann solche Fragen auf wie: Welches Weinglas benutze ich für welchen Wein? Welchen Wein serviere ich überhaupt zu welchem Essen? … weiterlesen

Weltweit wurde 2008 weniger Wein getrunken

08.05.2009 Wein Keine Kommentare

Zum Wohl - WeingläserOb es an der weltweiten Finanzkrise oder an der Rodungspraxis in den europäischen Weingebieten liegt, eins steht jedoch fest, im Jahr 2008 wurde weltweit weniger Wein getrunken als im Vorjahr. Das sind etwa 3,2 Prozent.
Laut dem Leiter des internationalen Weinamtes (OIV) Federico Castelucci, sind die oben genannten Gründe die Hauptursachen. Insgesamt ging der Weinkonsum auf etwa 243 Millionen Hektoliter zurück, das sind zwei Millionen Hektoliter weniger als im Jahr 2007. Die Weinanbaufläche ist durch das Roden in den Weinländern wie Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland um 33.000 Hektar geschrumpft, so dass sich daraus insgesamt ein weltweites Minus von 28.000 Hektar ergab, meldete das Amt für Jahresstatisik. Somit fuhr allein die EU die kleinste Ernte seit den letzten 15 Jahren ein. … weiterlesen

WEINWIRTSCHAFT kürt die erfolgreichsten Weine des Jahres 2008

22.04.2009 Wein Keine Kommentare

Zum Wohl - WeingläserGute erlesene Weine erfreuen uns Menschen von Jahr zu Jahr und auch für das Jahr 2008 verkostete die Fachjury der WEINWIRTSCHAFT wieder um die 700 Weine, um anschließend die besten 100 Weine festzulegen. Ganz vorne dabei sind wieder deutsche Rieslinge, die schon seit Langem für ihren feine Note bekannt sind. … weiterlesen

Jetzt altern Weine in Minutenschnelle

11.04.2009 Wein, Wein Keine Kommentare

KorkenWelcher Winzer träumt nicht davon, ein Rezept dafür zu finden, die Reifung seiner Weine zu beschleunigen? Alte Weine gelten noch immer als der Inbegriff des reifen, vollen Weins. Für alte Jahrgänge werden daher nicht nur in Amerika und Japan horrende Preise verlangt und bezahlt. … weiterlesen

Scheurebe

Als Echte Scheurebe bezeichnen die Fachleute das Ergebnis einer deutschen Züchtung, die der Winzer Georg Scheu 1916 vorstellte. Ihm gelang es, eine Wildrebe mit der Sorte Riesling zu kreuzen. Dieses Ergebnis gilt heute als belegt, obwohl der Züchter Scheu die Reben Riesling und Silvaner benannte.
Es scheint, dass die Scheurebe an Interesse verliert. Die registrierten Flächen der Weinberge in Deutschland und Österreich werden kleiner – auch in der Ursprungsregion Rheinhessen.
Leider sind auch die von Scheu beaufsichtige Zuchten der Sorte Huxelrebe (kernlose!) und Siegerrebe im Weinbau fast bedeutungslos vertreten.

Silvaner

Silvaner ist eine weiße Rebsorte, die auch Grüner Silvaner oder Sylvaner genannt wird. Sein Ursprung lässt sich nur mit Vermutungen zuordnen, liegt sehr wahrscheinlich in Österreich.
Eine genetische Analyse bestätigt zumindest die natürliche Kreuzung von Traminer (Tirol) und dem Heunisch (Ungarn). Das Synonym „Österreicher“ für die Rebsorte ist berechtigt, die vielen anderen in ungarischer Sprache wie z.B. „Zöld szilvani“ ebenso.
Nach Deutschland (Würzburg) gelangte der Silvaner im 17.Jahrhundert und gilt seitdem auch als die Rebe der Franken. Aber auch für den Rheinhessen-Silvaner werden steigende Anbauflächen verzeichnet.
Der Silvaner stellt noch höhere Ansprüche an den Boden als z.B. der Riesling und ist aber empfindlicher gegen Früh- und Spätfröste. Seine Lagen sollten weniger trocken und steinig sein, eher lehmige Böden haben und Windschutz haben.
Aus Reben, die auf Verwitterungsböden gedeihen, gelingen die eher „saftigen“ und „vollmundigen“ Weine, die ihre typisch helle Farbe und den Hauch von Erdgeruch auch bei einem Ausbau im Holzfass nicht verlieren. Der Silvaner ist ein guter Terroir-Anzeiger, d.h. man kann aus Geschmack und Aroma seine Lage bestimmen.

Solaris

Die weiße Rebsorte Solaris ist eine Kreuzung mehrerer anderer Arten, von denen Pinot Gris und Mucat Ottonel die markantesten,neuen Eigenschaften dieses Badischen Weines bestimmen. Zwei relativ benachbarte Weinbauregionen im Markgräflerland( Baden) und Winterthur(Schweiz) werden sich bestimmt in den kommenden Jahren mit Erfahrungen gegenseitig bereichern.
Aus den besonders süßen Trauben, die sich zudem durch frühe Reife, hohen Oechslegraden und guter Pilzbefallresistenz auszeichnen, werden Weine von guter Qualität gekeltert. Die Produktpalette dieses noch sehr jungen Weines lässt sich mit Sicherheit erweitern: Beerenauslesen, Strohweine und Assemblagen, die Solaris enthalten, darf man in Zukunft erwarten.

Weißburgunder

Die hellste aller Burgunder-Sorten zählt man zu den weißen Rebsorten. Sie wird regional auch Klevener, Pinot Blanc oder Pinot Bioanco genannt. In ihren äußeren, biologischen Merkmalen unterscheidet sie sich kaum von den Sorten Auxerrois und Chardonnay. Erst sachkundige, ampelographische Nachweise ergaben die heute gültige Unterscheidung zwischen diesen drei Rebsorten.
Die Verbreitung des Weißburgunders aus der Ursprungsregion hat sich bis heute auf den deutschsprachigen Raum begrenzt. Dort gedeiht er auch in den nördlichsten Regionen Sachsen und Saale-Unstrut. Das ist umso beachtenswerter, weil diese dünnhäutige Rebsorte nicht nur unter Chlorose und Grauschimmelbefall leiden kann, sondern auch sehr empfindlich auf Frühjahrsfröste und zu starke Klimaschwankungen reagiert. Die guten Weine dieser empfindlichen Rebstöcke sind jedoch der Beweis für das besondere Geschick der Winzer.

Pinot Bianco

Der italienische Name und die meisten seiner Synonyme sind eindeutig. Es handelt sich um eine weiße Rebsorte, die in Burgund seit dem 14. Jahrhundert bekannt als Pinot Blanc bekannt ist. Lange Zeit wurde zwischen dem hellsten aller Burgundersorten, dem Chardonnay und dem Auxerrois nicht unterschieden, da alle drei Sorten nur durch geschulte Ampelographen unterschieden werden können.
Heute kennt man dadurch seine Entwicklung genau: Der Blaue Burgunder (Pinot Noir) wird als Urform des Burgunders angesehen. Durch Knospenmutation entwickelte sich der helle Grauburgunder, der letztlich wiederum zum Weißen Burgunder (Pinot Blanc) mutierte.
Im nördlichen Italien kultiviert man den Pinot bianco auf Südtiroler Lagen (Trentino) und keltert ihn zum „Weißburgunder“ einen leichten, frischen Wein mit einem Duft von Birne und Apfel.
Weine aus den südlicheren Regionen – Venetien, Lombardei und Friaul – enteickeln Mandelaromen und den Duft exotischer Früchte.

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Weinverzeichnis

Wein nach der Herkunft (Bundesländer):
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Wein nach dem Erzeuger:
Weingüter, Weinhändler, Sektkellereien, Winzergenossenschaften, Besenwirtschaften