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Weinirrtum – Rotwein wird bei Zimmertemperatur getrunken

23.02.2010 Wein 1 Comment

Als es noch keine Zentralheizung gab und die Räume 17 bis 18° Celsius warm waren, war diese Regel sicher angebracht. Damals wurde ein guter Rotwein demnach bei einer Temperatur von 17-18 ° Celsius getrunken. Das war so okay. Heute beträgt die Durchschnittszimmertemperatur 22 ° Celsius und leicht darüber. Bei einer solchen Temperatur schmeckt der Rotwein eher süß und alkoholisch.

Ein Wein, der zu kalt serviert wird, ist verschlossen und entfaltet nicht das volle Bukett. Rotweine serviert man am besten zwischen 14 und 18 ° Celsius. Bei guter Planung kann man den Wein rechtzeitig kühl oder warm stellen. Wenn man einen Rotwein auf Trinktemperatur bringen möchte, weil man ihn zum Beispiel aus einem kühlen Keller geholt hat, dann empfiehlt es sich, den Wein in eine Karaffe zu geben. Oder die Flasche in leicht erwärmtes Wasser zu legen. … weiterlesen

Weinirrtum – Rosèwein ist eine Mischung aus Rot- und Weißwein

26.01.2010 Wein Keine Kommentare

Es ist falsch, wenn es sich um Weine handelt, die aus Ländern der EU kommen. Für Länder außerhalb der EU gilt das nicht. Sie dürfen Rot- und Weißwein mischen, um einen Roséwein herzustellen. Nachfolgend etwas zu den Gründen, warum das so ist.

In der EU gibt es diese Einschränkung, das Roséwein keine Mischung aus Rot- und Weißwein sein darf, schon sehr lange. Diese Einschränkung wollte die EU-Kommission aufheben, damit die europäischen Winzer, was den Weltmarkt betrifft, nicht im Nachteil wären. … weiterlesen

Weinirrtum – Zu Fischgerichten gehört immer Weißwein

14.01.2010 Wein Keine Kommentare

Hartnäckig hält sich diese alte Regel in den Köpfen. Eine ähnliche Regel, wenn auch in veränderter Form gilt für Fleischgerichte. Es wird gesagt, dass zu dunklem Fleisch am besten ein kräftiger Rotwein passt, zu hellem Fleisch serviert man einen leichten Rotwein oder einen Rose´. Das stimmt nur bedingt. Beim Fisch kommt es darauf an, wie er zubereitet ist. Ist er wenig salzig und schwach ölig, passt durchaus auch ein Rotwein. Es gibt Fischgerichte mit sehr kräftigen Saucen, zu denen passt ausgezeichnet ein Rotwein. Ist der Fisch dagegen salzig und wird mit Zitrone angerichtet, dann ergänzt sich das wunderbar mit einem fruchtigen Weißwein.
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Welches Glas eignet sich für welches Getränk?

11.08.2009 Sekt, Wein Keine Kommentare

Weinglas und RebblätterFrüher galt es als modern und stilvoll, wenn man teure Gläser besaß, die einen pompösen Hauch versprühten und mit diversen Ornamenten und Zeichen verziert waren. Heute gilt ein eher schlicht gehaltenes Trinkgefäß als zeitgemäß und schön. Es wird mehr wert auf die Zweckmäßigkeit des Glases als auf seine aufwendig eingearbeitete Dekoration geachtet. Zu beachten ist beispielsweise bei einem guten und Glas, dass es eine möglichst dünne Wand hat. So ist das einnehmen des Inhalts besonders angenehm und einfach. Sogar die der wahrgenommene Geschmack kann dadurch die Wahl des Glases variieren. Deshalb ist die Wahl dessen vielleicht mindestens genauso wichtig, wie die des Getränks. Es wäre doch schade, wenn beispielsweise die Mühe bei der Suche des perfekten Weins vergeblich wäre, nur weil man sich nicht mit den Feinheiten der Gläser auskennt. Aber keine Angst, es ist leichter als Sie denken, das Richtige für den entsprechenden Anlass zu finden. … weiterlesen

Wein und Gesundheit

11.07.2009 Wein Keine Kommentare

Zum Wohl - Weingläser„Alkohol ist ungesund“ – so oder so ähnlich lautet die allgemein verbreitete Meinung der Bevölkerung. Im Grunde ist dem natürlich nichts zu entgegnen, denn eigentlich wird Ihnen jeder Arzt bestätigen, dass übermäßiger Alkoholkonsum ungesund ist. Doch mittlerweile kommen seitens vieler Wissenschaftler eine Reihe von Zugeständnissen bezüglich des Alkoholverzehrs. So bestätigen immer mehr Forscher und Mediziner, dass ein Glas Rotwein durchaus sehr gesund sein kann. … weiterlesen

Kann Rotwein weiß sein?

11.07.2009 Wein Keine Kommentare

Wein und KäseWussten Sie eigentlich schon, dass sich Rot- und Weißweintrauben im Inneren kaum unterscheiden? Denn wichtig ist zu wissen, dass die Farbe nicht etwa wie vermutet im Fruchtfleisch, sondern in den Beerenhäuten steckt. Die Farbe muss zunächst vom Kellermeister herausgelöst werden. Verzichtet man allerdings auf dieses Verfahren und presst die Trauben mit samt der Haut, so erhält man den so genannten Most. Das Ergebnis ist also ein klarer Saft. … weiterlesen

WEINWIRTSCHAFT kürt die erfolgreichsten Weine des Jahres 2008

22.04.2009 Wein Keine Kommentare

Zum Wohl - WeingläserGute erlesene Weine erfreuen uns Menschen von Jahr zu Jahr und auch für das Jahr 2008 verkostete die Fachjury der WEINWIRTSCHAFT wieder um die 700 Weine, um anschließend die besten 100 Weine festzulegen. Ganz vorne dabei sind wieder deutsche Rieslinge, die schon seit Langem für ihren feine Note bekannt sind. … weiterlesen

Rote Rebsorten

Eine Unterart der Weinrebe (Vitis) wird Edle Weinrebe genannt – Vitis vinifera. Sie hat sich nachweislich seit etwa 8000 Jahren durch Mutation und Menschenhand(Züchtung) ständig in neue Sorten vermehrt, die hauptsächlich als Nutzpflanzen zur Weinherstellung dienen. Man schätzt man die Zahl unterschiedlicher Edler Weinreben auf über 16000. Davon sind etwa 1000 Rebsorten für den gewerblichen (!) Weinbau offiziell zugelassen und gelistet. Die Rote Rebsorte besitzt rote bis dunkelblaue Beeren. Die Farbstoffe befinden sich hauptsächlich in den Schalen und nur in geringen Mengen im Fruchtfleisch und Saft. Deshalb ist es durchaus nicht verwunderlich, wenn auch eine Rote Rebe zu Weißwein

Und Rose gekeltert werden kann. Stängel und Schale der roten Sorten enthalten mehr Tannine, natürlich Gerbstoffe zur Abwehr gegen Pflanzenfresser (Herbivore), als die Beeren der weißen Sorten. Außerdem enthalten sie auch viel mehr Phytoalexine, Abwehrstoffe, die sie in ungünstigen Witterungsperioden vor Parasiten und Pilzen immunisieren. Bei der Weinherstellung von Rotweinen ist der Abbau von Tanninen auf ein gewünschtes Restmaß ein wichtiger Faktor. Unter allen Roten Rebsorten werden folgende zu den marktbestimmenden, umsatzstärksten gezählt: Carignan, Grenache, Merlot, Pinot Noir, Schwarzriesling, Syrah und Portugieser.

Unter den Edelreben befinden sich jedoch nur die regionalen Bestände von Cabernet Sauvignon Nebbilio im Piemont, Pinot Noir in Burgund, Sangiovese in der Toskana, Syrah ins dem Rhone-Tal, Zinfandel in Kalifornien und Shiraz in Süd-Australien.

Frühburgunder

Diese Rote Rebsorte ist durch eine natürliche Mutation aus dem Spätburgunder (Pinot Noir) hervorgegangen.
Sie reift etwa zwei Wochen früher als dieser und ist somit resistenter gegen Grauschimmelbefall (Botrytis). Dank eines angenehmen Säuregehaltes eignet sich der Frühburgunder gut für den Ausbau zu Barriqueweinen. Er gewinnt dadurch neben seinen Fruchtaromen – Brombeere, Himbeere und Kirsche – an die ihm typischen Raucharomen. … weiterlesen

Dunkelfelder

Diese deutsche Rebweinsorte wird nun wieder vermehrt kultiviert, vermutlich auch deshalb, weil sie eine besondere Eigenschaft aufweist: Die tiefroten Farbstoffe sind beim Dunkelfelder in ausreichender Menge im Beerensaft vorhanden, während sie z.B. beim Spärburgunder und Dornfelder ausschließlich in der Beerenhaut zu finden sind. Diese Besonderheit entstand wahrscheinlich durch Kreuzungen aus Portugieser und Färbertraube. Der genaue Nachweis bleibt jedoch im „Dunkeln“ und deshalb lag es auch nahe, die Rebe so zu benennen, nachdem die beantragte Bezeichnung „Purpur“ vom Bundessortenamt abgelehnt wurde. … weiterlesen

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Weinverzeichnis

Wein nach der Herkunft (Bundesländer):
BW | BY | B | BB | HB | HH | HE | MV | NDS | NRW | RP | SL | SN | SA | SH | TH

Wein nach dem Erzeuger:
Weingüter, Weinhändler, Sektkellereien, Winzergenossenschaften, Besenwirtschaften